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Gast

Die Sache mit der Erweiterung...

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Was hat das alles mit der Erweiterung zu tun???

Egal!  CA ist trotz des Alters noch eine Zeitgemäße Bahn. Gleichzeitig denke ich, dass es hier die größte Zielgruppe gibt.

Umbauen denke ich wird man den Wartebereich.

 

Aber nun zurück zum Thema.

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Für mich bleibt einfach die Hauptfrage welchen Masterplan die Geschäftsführung hat. 

 

Es wirkt eigentlich so als hätte man sich damit abgefunden, dass keine Erweiterung kommt. Zu wenig Presse, zu wenig Bewegung; kein Druck, kein ersichtliches Interesse. Wenn man überhaupt etwas erkennen kann, dann dass man sich auf den Plan B, den Park komplett umzubauen, versteift hat. Es gibt eigentlich wenig Anzeichen dafür auf externe Flächen zugreifen zu wollen, mal von der Obstwiese abgesehen. Die Frage ist einfach nur wie sie all das finanziell stemmen wollen, wenn dabei kein nennenswerter Wachstum herausspringt - gemessen an den Besucherzahlen. 

 

vor 3 Stunden schrieb Fluorineer:
vor 6 Stunden schrieb PhantaDad2017:

Für den Park sind die Hotels ein Risiko: mit dem Europapark oder Efteling als überregionales Urlaubsziel wird es das PHL kaum noch aufnehmen können, und leerstehende Hotels sind enorm teuer.

Das muss es auch gar nicht, weil das Phantasialand auf ein ganz anderes Gesamterlebnis abzielt, und auch abzielen muss.

 

Das sehe ich anders. Ich verstehe zwar, dass du mit dem "anderen Gesamterlebnis" ein insgesamt hochwertigeres Erlebnis meinst, aber man darf die Nische auch nicht so eng fassen, dass sich nur noch das Phantasialand darin befindet. Efteling, Alton Towers und Port Aventura sind Freizeitparkaushängeschilder ihrer Länder und des ganzen Kontinents, die preislich in der selben Liga spielen wie unser Favorit aus Brühl. Wenn man inzwischen regelmäßig Investitionen tätigt, die denen der anderen Parks gleichen oder übersteigen, wie könnte man sich da nicht in direkter Konkurrenz zu einander befinden? Ich kann doch nicht seit Jahren bauen wie sonst nur Disney, aber langfristig in Sachen Besucherzahlen in Gegenden unweit des Movie Parks rumdümpeln. Wie soll das funktionieren?

Den vergangenen Aussagen der Geschäftsleitung folgend, wonach der Ausbau zum Naherholungsgebiet (für die Branche) unausweichlich ist, und passend zur zunehmenden Entwicklung ins Premium-Segment, kann es eigentlich keine Alternative zu Wachstum durch überregionale Kundschaft geben. Dieser Park hat als Brühler Märchenpark angefangen, wenn er das aber bleibt, dann stirbt er. Chiapas, Klugheim und Rookburgh werden nicht gebaut damit die ewig selben Gäste aus Rheinland, Pott und Sauerland ein bisschen Abwechslung bekommen, das muss man einfach sehen. Eine Sternerestaurant lebt auch nicht nur von der Kundschaft im direkten Umkreis. 

 

Unter Berücksichtigung dieser Aspekte ist mir schleierhaft wie Mr. Phantasialand es schaffen will diesen Spagat aus deutlich gestiegener Ambition, bei hohem finanziellen Risiko ohne Flächen- und Kapazitätserweiterung langfristig stehen zu wollen. 

 

Manch einer wird mir übersteigerte Erwartungshaltung vorwerfen, aber ich finde eine der Hauptkritikpunkte die man RL vorwerfen kann ist, sich über die Jahre nicht offensiv und öffentlichkeitswirksam genug für die Erweiterung eingesetzt zu haben. Bei solchen Projekten braucht es Gallionsfiguren und öffentliche Sprachrohre, erst recht wenn man es mit Gegenbewegungen zu tun hat - aber diese gibt es auf Seiten des Phantasialands nicht. Wenn Wallraff irgendeine reißerische Reportage gedreht hat oder irgendein Ex-Saisonmitarbeiter auf Reddit ein Interview gibt, dann sitzt er am nächsten Tag in der Bild-Redaktion um Krisenmanagement zu betreiben und das Saubermannimage zu erhalten. Wenn es aber darum geht proaktiv Werbung für den Park zu machen; den Stolz, die Bedeutung und Freude über das eigene Lebenswerk zu teilen und damit Standortsicherung zu betreiben, sieht man ihn gar nicht. Die Macks machen das meinem Vernehmen nach anders.

Ich sehe da auch durchaus Parallelen zur allgemeinen Marketing-/ Informationspolitik: Man wäre gerne der beste Park Deutschlands und nimmt den Park Scout Award als Anlass, das auch als Statement selbstbewusst in die Welt hinauszuposaunen. Obwohl es einige gibt die sich an dieser Arroganz stören, ist das ein Vorgang der soweit branchenüblich ist. Mein Kritikpunkt daran ist, das nach Außen hin zuviel verkauft aber zu wenig mitgeteilt wird. Besser als darüber zu reden, dass man der Beste Freizeitpark Deutschlands ist, wäre es das zu zeigen / beweisen. Wie ihr wisst, war und bin ich immer der Meinung gewesen, dass es dafür keine bessere Gelegenheit gegeben hätte als die kreative Arbeit, den Hirnschmalz und das Herzblut welche in die Entwicklung und den Bau des ersten Launched Flying Coasters der Welt geflossen sind zu teilen. Es gibt keine bessere Werbung als Leidenschaft.

 

vor 6 Stunden schrieb PhantaDad2017:

Also ändert sich nichts... Politiker haben eben auch nicht die Macht, einfach geltendes Recht über den Haufen zu werfen. Das mit dem Naturschutzgebiet Ententeich (Dreiecksfläche) erscheint mir fragwürdig, weil damit Naturschutz wertlos wird, wenn nur genügend Druck da ist. Sowas hat es schon gegeben, z.B. Mühlenberger Loch in Hamburg und Airbus.

 

Politiker sind aber diejenigen, die durch Gesetzeserlässe das geltende Recht bestimmen. Gesetze werden im Parlament bestimmt, im Gericht werden sie ausgelegt. Und Parlamente werden von der Bevölkerung, von öffentlichen Debatten bestimmt.

Dass Naturschutz wertlos ist, wenn Entscheidungen dazu revidiert werden können, ist meines Erachtens auch großer Unfug der von Aktivisten erzählt wird. Es gibt immer die Einzelfallbetrachtung und das Gesamtbild. Und das morgen der Naturschutz untergeht und alle Schutzgebiete wie Domino-Steine fallen, sobald im Phantasialand der Ententeich bebaut wird, ist Teil der größtenteils emotionalen bis hysterischen Argumentationsweise der Ausbau-Gegner, auf die man sich gar nicht erst einlassen sollte. NRW als Industrie-Bundesland mit der höchsten Bevölkerungsdichte Deutschlands hat sowohl was Anzahl als auch Gesamtfläche angeht die mit großen Abstand meisten Naturschutzgebiete Deutschlands. Warum sollte davon jeder Quadratmeter unverhandelbar sein? Seit wann gibt es keine Abwägungsprozesse mehr? Da wo viele Menschen sind gibt es ein berechtigtes Interesse zur Ausdehnung der Nutz- / Wohnflächen. Müsste man aufgrund der brillianten Ausgangslage des Naturschutzes in NRW nicht sogar gesprächsbereiter sein als woanders?

Die sachliche Argumentation findet in der Öffentlichkeit nicht statt, weil die Aktivisten mit dem Kölner Stadtanzeiger durch die Villewälder spazieren und romantisch über Pilzesammeln in der Kindheit sinnieren und sich so ein emotionales Abo aufbauen. Das Phantasialand hält nichts dagegen und wird somit zum asozialen Kommerz Gegenpart stilisiert. Dabei wette ich, dass sich für jedes Ex-Villewald-Kind in NRW 10 Menschen mit ebenso positiv belegten Kindheitserinnerungen ans Phantasialand finden lassen. Eigentlich ist es die dümmste Strategie im Kampf gegen das Phantasialand auf Emotionen zu setzen, weil der Freizeitpark seit 50 Jahren spezialisiert darin ist Emotionen an Millionen von Besuchern zu verkaufen. Warum das die Geschäftsführung bis heute nicht für sich zu instrumentalisieren weiß, ist für mich eines der großen Rätsel was unseren Lieblingspark betrifft. 

Mach et, Robert.

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vor einer Stunde schrieb Philicious:

Mach et, Robert.

 

Damit lieferst Du eigentlich den perfekten Kampagne-Hashtag:

 

#machEtRobert

 

Vielleicht sollte die Community mal ... 🤔

 

Ganz allgemein verweise ich auch im Kontext dieses Themas mal auf diesen interessanten Artikel:

 

 

 

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Im PL umgibt man sich offenbar gerne mit der Aura des Unerreichbaren, des Geheminsvollen. Ich hatte mal das Gefühl, hier wäre man mittlerweile bei einer anderen Strategie, z.B. war Klugheim während des Baus deutlich transparenter und es gab Backstage-Führungen bei MaC. Das hat man alles scheinbar wieder zurückgefahren. Keine Ahnung, warum. Ich dachte, die Aura des Geheimnisvollen, des Unerreichbaren, war zuletzt zu Beginn der 1990ern modern.

 

Um dem Gedanken von @Philicious zu folgen, könnte man über eine Stärkere Einbindung der Fans auch zu einem positiven Austausch mit den Gegnern der Erweiterung kommen. Nicht alles muss ja in harter Konfrontation enden (das könnte die Befürchtung des Parks sein). Dazu ist aber Vorraussetzung, dass man sich öffnet und genau diese Leidenschaft für den Park mit den Fans teilt. In unserer Zeit sind Netzwerke, Intelligenz der Masse, Emotionen einfach wahnsinnig hilfreich, eben weil jeder heute im gewissen Grad journalistisch aktiv werden kann, dank Social Media. Bisher gibt es das aber nur bei den Erweiterungs-Gegnern, weil es der Park so will. Völlig unverständlich.

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vor 6 Stunden schrieb Philicious:

Für mich bleibt einfach die Hauptfrage welchen Masterplan die Geschäftsführung hat. 

 

Manchmal kommt in mir ja doch mal der abwegige Plan in den Sinn, dass ein Verkauf oder im Extremfall ein Neubeginn an einem anderen Standort in ferner Zukunft möglich ist.

 

RL wird auch nicht jünger und ob die nachfolgende Generation Interesse am Freizeitparkgeschäft hat, weiß keiner von uns.

 

Ein beliebtes Mittel, Grundstückswerte zu steigern ist deren Verdichtung. Wenn diese einmal genehmigt ist, gibt es kein zurück. Insofern mag es auch eine Strategie sein, den Wert des Parks und der Grundstücke durch die engere Benauung maximal zu steigern, um dann besser verkaufen zu können. Dazu passt auch der Gedanke, durch die 2-für-1-Aktionen mehr Einnahmen pro Besucher zu erzielen. Kapital muss her!

 

Und dann scheint es auch weniger Mühen zu geben für eine Erweiterung.

 

Wir reden davon, dass der Park mit weiterer Verdichtung noch 10-20 Jahre über die Runden kommt. Dann wäre es soweit ich weiß ohnehin langsam Zeit für den nächsten Generationswechsel. Vielleicht dann mit einem Verkauf oder einem Neubeginn an einem anderen Standort. Neubeginn hieße in dem Fall nicht Umzug, sondern ein neuer Park, der durchaus auch etwas kleiner beginnen könnte.

 

Steile These, ich weiß, aber könnte aufgrund der schwammigen Fakten auch eine Möglichkeit sein.

 

Das einzige, was mich an dieser Theorie stört, sind die eigenen Emotionen und die Tatsache, wer einen Park kaufen sollte, der am Ende seiner Entwicklung steht.

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vor 53 Minuten schrieb TOTNHFan:

Wenn eine große Kette mit Budget wie Universal etc. den Park aufkauft, dann ist die Erweiterung in 3 Tagen durch.

Genau. Weil dann das Grundproblem beseitigt wird? Wenn es um Geld ginge wäre das Thema lange durch.

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Ich glaube nicht, dass man so einfach woanders einen Park aufmacht. Die Lage muss gut sein, das Geld muss stimmen. Die Anfangsinvestition ist gigantisch und extrem riskant! Dann höchstens nur aussteigen. Danach hat man ja genug Geld.

 

Robert Löffelhardt kommt mir insgesamt etwas öffentlichkeitsscheu vor. Oft hört man nicht von ihm...

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Wer gibt denn sein Baby ab und baut sich dann ein neues? Wenn es keinen Sinn mehr macht, dann verkauft man irgendwann und setzt sich zur Ruhe oder geht neue Projekte an. Frau Löffelhardt könnte ja mit einem Varieté Theater durchaus auch woanders durchstarten.

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