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Neue Informationen zum "Phantasialand Club"


PasXal

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vor 24 Minuten schrieb Bananenblatt:

 

Worauf genau beziehst du dich da? Ich kann mich noch dran erinnern dass es das Angebot gab/geben sollte das für Jahreskarteninhaber aus den Hotelpaketpreisen die Preise der Tageskarten herausgerechnet werden sollten. Musste aber hinterher meines Wissens nach niemand mehr nutzen weil die Celebration Tage letztlich doch mit normalen Rabatt gebucht werden konnten.

 

Answonsten wurde gesagt dass jeder Jahreskarteninhaber einmalig kostenlos zu diesen Terminen kann. Was der Park auch eingehalten hat wenn ich mich recht erinnere.

 

Bei Ankündigung der Celebration Days hieß es, man habe als  Jahreskartenbesitzer die Möglichkeit, sich dazu einen "exklusiven Termin zu reservieren", was einen wie auch immer gearteten Mehrwert implizierte. Tatsächlich stellte sich aber heraus, dass Jahreskartenbesitzern der Parkzugang nur an einem der vier Celebration Days gewährt wurde, auf den man sich im Voraus festlegen musste - das war also der sogenannte exklusive Termin. Es wurde also etwas als Vorzug formuliert, das in Wirklichkeit eine Einschränkung war.

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vor 1 Stunde schrieb Volker:

Ich habe das Ganze erst gerade gesehen. Allerdings muss ich sagen, dass ich das eher positiv aufgenommen habe. Ich habe kein Problem damit, dass die die Clubkarte abschaffen. Das Ding war eh Mist.

 


 

 

ok? warum das? Clubkarten hatten vor Corona alle Vorteile die die alten Karten auch geboten haben. Das Design wurde sogar verbessert gegenüber des Premium Passes! Ich fand die beste Karte war "Phantasialand Club"! Schönes schwarzes elegantes Design. Komisch dass soviele Leute die Gutheit der alten Karten schlechtreden. Es ist einfach traurig da gibts nix zu beschönigen!

ckepphl.jpg

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Wisst ihr was ich richtig schade finde?

Dass keiner von den Leuten, die so nah am Park wohnen, einfach mal nur dieses Privileg genießt. Nein, ohne Jahreskarte und ständige Verfügbarkeit des Parks geht das nicht.

Dann doch lieber aus Frust in einen anderen Park fahren.

Wie viele Leute würden so gerne sofort mit euch tauschen, unabhängig von irgendeiner Jahreskarte. Und wir müssen alle auf‘s Geld schauen. Und auch ich hätte mir gerne eine Jahreskarte gekauft. Nun ist es aber so und fertig. Abwarten was die Zukunft bringt, aber man kann doch trotzdem weiterhin den Park besuchen, vorallem wenn man so nah dran wohnt. Klar, viel weniger flexibel und ich verstehe wie doof das ist aber es geht doch keine Welt unter…

Bitte den Post richtig verstehen, ich zeige nicht mit dem Finger auf irgendjemanden, ich finde es nur allgemein schade, dass alles immer sofort doof ist wenn es mal nicht so läuft wie man‘s gewohnt ist oder gerne hätte.

Aber ja, der eine wird wohl immer auf Alternativen umsteigen sobald er unzufrieden ist, während der andere die neue Situation akzeptiert und treu bleibt. Beides hat seine Daseinsberechtigung, wird aber wohl niemals vollständig von der jeweils anderen Partei verstanden.

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@ImagineerTim:

ich war beim Erlebnispass absoluter Fan der Hotelrabatte. Wir haben zig mal in den Hotels übernachtet, obwohl das bei einer Stunde Fahrzeit eigentlich Quatsch ist.

für die Kinder gab es bei jeder Verlängerung ein Shirt. Teils wirklich schöne Motive. 
Eis/Slush beim Besuch usw…. Waren auch super.

ich sage ja nicht, dass der Club ein totalausfall war, aber im Vergleich zum Erlebnispass war das mehr ein Festival leerer Versprechungen als ein wirklicher Mehrwert wie beim Erlebnispass.

 

 

wenn jetzt also das Phantasialand demnächst schreibt, dass es beeindruckt war von den Reaktionen der Stammkunden und sich daher entschlossen halt, den Erlebnispass neu aufzulegen, also Leistungen von damals  und dann von mir aus für 300 Euro oder so, dann wären doch alle zufrieden.

 

ubd mehr sagt die Mail eigentlich nicht. Clubkarte wird eingestampft, aber man macht sich Gedanken. Hätten die was konkreteres verlauten lassen, würde denen wieder jeder auf den Sack gehen mit der Verfügbarkeit, also ab wann man denn endlich das Ding kaufen kann. So gibt es zwar nen mittleren Shitstorm, aber vermutlich auch das nicht, denn es haben sich ja derzeit alle dran gewöhnt, dass es im PHL kein JK gibt.

 Das Interessante wäre jetzt mal, wie sich das wirklich ausgewirkt hat auf die Umsätze in der besseren Gastro (und die Parksituation am Ling Bao…).

 

ich würde die Jahreskarte nicht abschreiben. 
man muss fairerweise sagen, dass die Nichtexistenz von Jahreskarten definitiv besser ist für die Wartezeiten für Tagesbesucher. Aber für die gastro im Park und auch die Hotels sieht das wieder völlig anders aus. Am Ende ist es ein Rechenexempel und das PHL hatte jetzt unter dem Vorwand von Corona erstmal seit langem mal Zeit auszuprobieren, wie es im Park und in den Hotels ohne JK so läuft.

 

ich habe seit Jahren auch eine JK vom Europapark und wir fahren regelmäßig (3 x im Jahr) für ein paar Tage dorthin. Ohne JK würde ich das garantiert nicht machen. Über 12 besuche komme ich so aber auch nicht. Ein betriebswirtschaftlich spannendes Thema 🙂

 

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vor 51 Minuten schrieb ImagineerTim:

Es ist einfach traurig da gibts nix zu beschönigen!

Das einzige was hier einfach traurig ist war die Unfähigkeit des Parks in einem Zeitraum von über 20 Jahren mal ein System zu finden das man langsam ausbauen/erweitern kann.

 

Vom Club über die Fun Card über die Fun Card Classic Silber Gold Diamant über den bzw. die Erlebnis-Pässe zum Club.

 

Dabei kann man dann durchaus noch die leeren Versprechungen erwähnen:

 

IIRC sollte das System mit verschiedenen Fun Cards den Zugang zu Silber und Gold erst nach einer gewissen Anzahl von Jahreskarten ohne Unterbrechung ermöglichen. Es wurde so früh wieder eingestellt das es nur wenige bis zur Silberkarte geschaft haben und niemand zu Gold (Diamant war unabhängig davon käuflich)

 

Der Club wurde wie bereits erwähnt mit tollen einmaligen Events beworben welche letztlich immer Gewinnspiele waren*

 

Die tollen extra Angebote für Hotels welche erst per Mail kommen sollten dann aber nur im Kalender markiert waren, waren soweit ich das verfolgt habe meistens/fast immer die Sonntagsnächte.

 

Die von @Dingens genannten Einschränkungen zu den Celebration Days. Wobei man dazu noch sagen muss das IIRC der Park diese Einschränkung zu spät gemacht hat. Ursprünglich gab es die Einschränkung dass die Jahreskarte an (bis zu 5? Tagen welche Mindestens X Wochen vorher angekündigt werden müssen?) nämlich nicht.

 

* Abgesehen von der Klugheim ERT

 

vor 16 Minuten schrieb F.L.Y.E.R.:

Dass keiner von den Leuten, die so nah am Park wohnen, einfach mal nur dieses Privileg genießt.

 

Dazu kann ich nur sagen was ich schonmal gesagt habe: OHNE Jahreskarte sehe ich hier kein Privileg. Mit Jahreskarte war der Druck weg viel fahren zu müssen weil man ja viel Eintritt bezahlt hat. So genießen wie früher kann ich die Besuche ohne Jahreksrate nicht mehr. Weil sie zu einem großen Teil aus Atmosphäre genießen und Geld ausgeben bestanden. Während Corona in der heißen Phase war habe ich da noch Zähneknirschend eine Ausnahme gemacht. Auch wenn ich dabei bleibe dass die Vorgehensweise mit Freikarten für April/Mai und letzter Besuch nur an dem Tag an dem die Karte ausgelaufen ist vollkommener Blödsinn war galt "Gerne unterstütze ich meinen HomePark in dieser schweren Zeit!". Aber wie wird einem das gedankt? Mit einem auslaufen lassen der Karte unter vollkommen falschen Bedingungen (hier war der Park nicht alleine) und einem Buchungssystem von 1990. Donnerstag Abend noch Plätze für einen Halloween Samstag im MP reserviert, die PHL Plätze für Jahreskarten waren an den Wochenenden kurz nach freischaltung ausgebucht.

 

Edited by Bananenblatt (see edit history)
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@BananenblattOhne Jahreskarte siehst du kein Privileg jemandem gegenüber, der vielleicht hunderte Kilometer anreisen muss um überhaupt in den Park zu kommen, was per se mit viel mehr Unkosten verbunden ist, zusätzlich zu dem Parkeintritt? Und das mit der Begründung, dass du jetzt den Druck verspürst viel fahren zu müssen weil du viel Geld bezahlen musst?

Vergleiche das mal mit der Familie, die aus der hintersten Ecke Deutschlands mit Kids anreist, die werden dir da aber was anderes zu sagen.

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vor 5 Minuten schrieb F.L.Y.E.R.:

Ohne Jahreskarte siehst du kein Privileg jemandem gegenüber, der vielleicht hunderte Kilometer anreisen muss um überhaupt in den Park zu kommen, was per se mit viel mehr Unkosten verbunden ist, zusätzlich zu dem Parkeintritt?

 

Es tut mir leid, aber ich sehen diesen Vorteil nicht. Man muss das mal aus der anderen Seite betrachten:

 

Was kümmert es mich ob ein Park den ich eh nur 1 oder 2 mal im Jahr besuche oder alle paar Jahre einmal oder vielleicht auch nur einmal im Leben eine Jahreskarte anbietet oder nicht? Vielleicht gilt hier das was @Volker und auch ich schon haben durchbicken lassen: Besser für mich wenn er keine Jahreskarte anbietet. Besonders wenn keine Jahreskarten der Sorte Club-Karte/Erlebnis Pass im Angebot sind welche den Stammkunden welche die Attraktionen eh in und auswendig kennen auch noch legales Vordrängeln ermöglicht.

 

Wenn ich weiß der Park den ich besuche ist schön anzusehen und/oder sehr groß und/oder bietet andere gute Gründe für mehrere Tage, dann kann ich einen aufenthalt auch mehrtägig Planen.

 

Was bringt es mir aber neben einem solchen Park zu wohnen wenn ich keine Jahreskarte kaufen kann?

 

Nix! Ich könnte sogar soweit gehen und sagen ich hab nur Nachteile in Form von Verkehrsbelastung. WO genau besteht der Vorteil zu sagen "Ich wohne 10/20 Geh oder Fahrminuten  vom PHL entfernt" wenn dieser PArk es eben nicht schafft ein Flatrate angebot zu gestalten?

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1 minute ago, Bananenblatt said:

 

Es tut mir leid, aber ich sehen diesen Vorteil nicht. Man muss das mal aus der anderen Seite betrachten:

 

Was kümmert es mich ob ein Park den ich eh nur 1 oder 2 mal im Jahr besuche oder alle paar Jahre einmal oder vielleicht auch nur einmal im Leben eine Jahreskarte anbietet oder nicht? Vielleicht gilt hier das was @Volker und auch ich schon haben durchbicken lassen: Besser für mich wenn er keine Jahreskarte anbietet. Besonders wenn keine Jahreskarten der Sorte Club-Karte/Erlebnis Pass im Angebot sind welche den Stammkunden welche die Attraktionen eh in und auswendig kennen auch noch legales Vordrängeln ermöglicht.

 

Wenn ich weiß der Park den ich besuche ist schön anzusehen und/oder sehr groß und/oder bietet andere gute Gründe für mehrere Tage, dann kann ich einen aufenthalt auch mehrtägig Planen.

 

Was bringt es mir aber neben einem solchen Park zu wohnen wenn ich keine Jahreskarte kaufen kann?

 

Nix! Ich könnte sogar soweit gehen und sagen ich hab nur Nachteile in Form von Verkehrsbelastung. WO genau besteht der Vorteil zu sagen "Ich wohne 10/20 Geh oder Fahrminuten  vom PHL entfernt" wenn dieser PArk es eben nicht schafft ein Flatrate angebot zu gestalten?

Ich verstehe deinen Punkt aber ich glaube wovon du sprichst ist das Privileg einer Jahreskarte an sich. Dass diese natürlich für dich mit Parknähe sinnvoller ist als für die Familie, die von weiter her anreist, ist durchaus richtig.

 

Das ändert aber dennoch nichts an dem Fakt, dass per Definition mit dem Wohnen in Parknähe schon ein Privileg für sich entsteht. Und lediglich darauf beziehe ich mich. Denn wenn du, völlig unabhängig von einem Jahreskartenangebot 2-3 Mal im Jahr den Park besuchen würdest und die Familie oder Person von weiter weg das auch machen würde, dann hätte man exakt gleiche Umstände, bis auf deinen Vorteil der Parknähe. Und das meinte ich mit meinem obigen Post bzgl. der Dankbarkeit dafür.

 

Ich kann aber komplett verstehen warum du, gerade mit diesem Privileg, den Nutzen einer Jahreskarte schmerzlich vermisst, da geht es mir nicht anders 😊

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vor 2 Minuten schrieb F.L.Y.E.R.:

Das ändert aber dennoch nichts an dem Fakt, dass per Definition mit dem Wohnen in Parknähe schon ein Privileg für sich entsteht.

 

Ich will es mal anders ausdrücken, und damit das hier nicht zu sehr ins Offtopic driftet gleich der Hinweis dass es mein letzter Kommentar zum Thema "Privileg in der nähe wohnen" ist.

 

Ja auch ich kenne Beiträge von TPR bei denen es hieß "I’m beyond jealous of anyone who has this park as a home park!!!". Ich bleibe halt nur dabei dass ein "Home Park" unter bestimmten Umständen diese Bezeichnung nicht verdient hat.

 

Wenn ich nach Anfahrtszeit/Entfernung gehe ist mein Homepark der Movie Park. In den letzten Jahren hatte ich das nicht mehr so gesehen. Ich hatte teilweise nicht mal mehr eine Jahrerskarte weil das Paket (im weiter entfernten PHL) einfach besser war. Und das durch und durch.

 

Öffnungszeiten

Angebot an Attraktionen

Thematisierung

Hotels/Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort

Gastronomie

 

Und ich habe in all den Jahren die Leute beneidet die nah bzw. näher am Park wohnen.

 

Mitlerweile empfinde ich für diese Leute alles andere als Neid. Ich sehe dieses Privileg des "in der nähe Wohnens" absolut nicht (mehr). Für jemanden der wirklich von sehr weit weg kommt mag sich das komisch anhören. Da muss man sich aber dann auch die Frage stellen ob das nicht andere Gründe haben kann.

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Jetzt schreibe ich doch noch etwas... Zum einen wundere ich mich hier über die Leute, die meinen, den Park verteidigen zu können/ müssen, und das mit den abenteurlichsten Argumenten, die komplett am Thema vorbeigehen. Die Kommunikation kann man nicht schönreden. Die fehlende Wertschätzung für die Clubmitglieder (unabhängig davon, ob man den "Anspruch" darauf hätte...) ist auch offensichtlich. Klar kann man sich alles schönreden, aber die Haltung des Parks gegenüber den Clubmitgliedern hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Woran das liegen mag ist für uns nicht ersichtlich, aber jeder, der nicht mit rosaroter Brille durchs Leben läuft sollte das erkennen können.

Mich bestätigt die Mail darin, dass die Entscheidung für die Familien-Jahreskarte Kölner Zoo richtig war. Ich habe zwei Kinder, 6 und 7. Im PHL war es immer entspannt, weil man dank Jahreskarte nicht den Drang verspürte, möglichst viel zu machen, und den Kindern auch mal gerne eine Stunde im Irrgarten zugesehen hat. Gefuttert wurde immer eine Menge. Aber jetzt 170€ für einen Besuch, bei dem ich als "Vollzahler" stattdessen Zeit mit den Kindern verbringe, statt mal Taron zu fahren, oder Fly (mit JK ging zumindest Winja oder auch Talocan, dank Quick Pass, aber ich will meine Frau nicht 1h mit den Kindern alleine lassen). Mit JK waren die gemeinsamen Ausflüge für die Kinder, und wenn ich mit meiner Frau alleine ins PHL wollte waren die Kinder halt bei den Eltern.

Vor allem mit Kindern in dem Alter lohnt es sich für mich einfach nicht... Im Zoo ist das anders. Ich vermisse das PHL "von früher", aber die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass es auch sehr gut ohne geht.

Ach ja, die Fahrzeit ist für uns ca. 15 Minuten. Das ist für mich aber kein Privileg, sondern eher ein zusätzlicher Grund, mich zu ärgern, dass es keine JK mehr gibt...

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12 minutes ago, Quetzacoatl said:

Jetzt schreibe ich doch noch etwas... Zum einen wundere ich mich hier über die Leute, die meinen, den Park verteidigen zu können/ müssen, und das mit den abenteurlichsten Argumenten, die komplett am Thema vorbeigehen. Die Kommunikation kann man nicht schönreden. Die fehlende Wertschätzung für die Clubmitglieder (unabhängig davon, ob man den "Anspruch" darauf hätte...) ist auch offensichtlich. Klar kann man sich alles schönreden, aber die Haltung des Parks gegenüber den Clubmitgliedern hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Woran das liegen mag ist für uns nicht ersichtlich, aber jeder, der nicht mit rosaroter Brille durchs Leben läuft sollte das erkennen können.

Mich bestätigt die Mail darin, dass die Entscheidung für die Familien-Jahreskarte Kölner Zoo richtig war. Ich habe zwei Kinder, 6 und 7. Im PHL war es immer entspannt, weil man dank Jahreskarte nicht den Drang verspürte, möglichst viel zu machen, und den Kindern auch mal gerne eine Stunde im Irrgarten zugesehen hat. Gefuttert wurde immer eine Menge. Aber jetzt 170€ für einen Besuch, bei dem ich als "Vollzahler" stattdessen Zeit mit den Kindern verbringe, statt mal Taron zu fahren, oder Fly (mit JK ging zumindest Winja oder auch Talocan, dank Quick Pass, aber ich will meine Frau nicht 1h mit den Kindern alleine lassen). Mit JK waren die gemeinsamen Ausflüge für die Kinder, und wenn ich mit meiner Frau alleine ins PHL wollte waren die Kinder halt bei den Eltern.

Vor allem mit Kindern in dem Alter lohnt es sich für mich einfach nicht... Im Zoo ist das anders. Ich vermisse das PHL "von früher", aber die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass es auch sehr gut ohne geht.

Ach ja, die Fahrzeit ist für uns ca. 15 Minuten. Das ist für mich aber kein Privileg, sondern eher ein zusätzlicher Grund, mich zu ärgern, dass es keine JK mehr gibt...

Ich kann nur für mich ganz bestimmt sprechen aber ich würde behaupten niemand hat hier das Verlangen den Park zu verteidigen. Es geht nur darum, wie mit den Dingen umgegangen wird. Die nicht mehr angebotene Jahreskarte ist uns allen zusammen ein Haar in der Suppe.
Dass dir und anderen Mitgliedern subjektiv manche Dinge anders vorkommen als beispielsweise mir ist völlig ok. Meinungen sind halt verschieden, Fakten ändern sich dadurch aber nicht.

Ich wünsche dir und deiner Familie aber viel Spaß mit der Jahreskarte vom Zoo, und Nein, das meine ich nicht ironisch sondern ernst! 😊

Damit soll es das auch von meiner Stelle zu dem Thema sein.

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Diese Mail triggert mal wieder alles bei mir.

 

Das alte PL, was ich schätzen und lieben gelernt habe, was mir schlaflose Nächste als Kind bereitet hat, existiert einfach nich mehr. Lange Zeit habe ich die Entwicklung in Richtung Premium, die dem ein oder anderen Forenteilnehmer schon länger übel aufstieß, verteidigt. In der DNA des Parks lag halt noch immer der Satz „Europas größtes Freizeitparadies“, was er schon längst nicht mehr war, aber man wollte nun mal oben mitspielen.

 

Auch dass man heute mehr bieten muss als einfach „Einzigartig in Europa“ (Galaxy) und mehr auf das Gesamterlebnis gehen muss, fand ich nachvollziehbar.

 

Irgendwie war auch alles gut. Man kümmerte sich um seine Fans, es gab Chris Einblicke in den Wintertraum, insgesamt wirkte alles ein bisschen amateurhaft, aber das war man ja gewöhnt und vielleicht hat das ja sogar das PL groß gemacht. Immer der sympathische und leicht verpeilte Nachbar der Region, der Underdog, der doch irgendwie oben mitspielt.

 

Und dann kam Rookburgh. Da stürzte alles zusammen wie eine Beziehung, die man sich vorher schön geredet hat. Mir war das von Anfang an zu düster. Klar, super detailliert gemacht. Man hat sich viel Mühe gegeben und sich auch mal was anderes getraut. Aber es hatte nie die Leichtigkeit eines Freizeitparks, die für mich dazugehört. Und dann gab es dort exakt 1 Achterbahn und 1 Edelrestaurant. Das wars. Nichts für Kinder, nicht mal was zum Klettern. Hier wurde mir bewusst: Das ist es, für das das PL jetzt steht. Ein Erwachsenen-Park für diejenigen, die sich 1x/Jahr was gönnen möchten. Ich höre noch Chris‘ Satz in seinem Podcast: Für die Familien haben wir doch das Matamba. Das mag sein, aber es kommt ja sonst auch nix mehr für Familien. Und jetzt kommt mir bitte niemand mit den Kinderkarussels für 3jährige oder der Geister Rickscha.

 

Und wie es der Zufall wollte, kam mit Rookburgh auch Corona und der unsägliche Umgang mit den JK, der vermutlich auch in den oberen Etagen übel aufgestoßen ist und nicht dem Niveau entsprach, was man bieten möchte. Also schafft man etwas, was man nicht gut hinbekommt, einfach ab.

 

Nun hat man alles bis zur Perfektion optimiert und alles, was störte und sich schnell entfernen lies, bis hin zu störenden und nörgelnden Fans einfach abgeschafft (und umgebaut… bis auf ein paar wenige Ausnahmen im Park). Nun frage ich mich in mehrerlei Hinsicht: Kann das gut gehen? Ein Freizeit-Unternehmen ohne Fanbase? Ohne engagierte Kritiker, die jedes Unternehmen auch weiterbringen? Ein Edel-Frezeittempel mit Achterbahnen? Ernsthaft? Die reichen Erben, die gerne Achterbahn fahren und fein essen gehen (etwas überspitzt formuliert)? Eine sehr spitze Nische, ums mal vorsichtig zu benennen.

 

Das ist einfach nicht mehr „mein Park“, auch wenn er 10 Minuten mit dem Rad zu erreichen wäre. Das ist auch aus Sicht der Umwelt sehr traurig, dass uns in anderen Parks eine viel stärkere Leichtigkeit entgegenschwingt, eine viel unbeschwertere Fröhlichkeit, mit ebenso freundlichen und herzlichen Mitarbeitern und einer Wertschätzung im Rahmen der Parkstrategie, die ich in Brühl einfach noch nie erfahren habe. Jetzt mag man ja die Konkurrenz in Venlo noch belächeln, aber die Konkurrenz in Kaatsheuvel kann das beschriebene Gefühl auch noch mit 5.000.000 Gästen jährlich herstellen.

 

Das Märchenhafte, das gemeinsame Erleben mit der ganzen Familie, findet man im PL nur noch in der herausragenden Thematisierung. Sonst gibt es keine Fahrgeschäfte mehr, die Geschichten erzählen oder den Kindern eine andere Art Erlebnis oder Selbsterfahrung bieten.

 

Vielleicht ist das PL ja gemacht für diese Nische. Vielleicht ist es ja genau der richtige Weg für die Situation, in der das PL ist. Aber im Jahre 2022 auf eine Community zu verzichten und in einem komplexen Umfeld sich einzuigeln, ist schon extrem gewagt. Auf meine Werbung und meine Überzeugungskraft gegenüber Freunden, Kollegen und Bekannten wird der Park aus mehreren Gründen künftig verzichten müssen. 

 

Und ein letztes Wort zu den tollen neuen Angeboten in der Mail: Ich glaube nicht, dass da was kommt. Für mich klingt das genauso wie die tollen Aktionen, die es für die Clubkarte geben sollte. Und wenn was kommt werden das komplexe Arragements sein. Fürs uns ist das nichts.

 

Da bleibt mir nur noch, dem Park viel Glück auf seiner Reise zu wünschen.

 

PS Welches Ziel hat der Park eigentlich? Gibt es schon Nachfolge-Regelungen? Geht es darum, den Park möglichst teuer irgendwann mal zu verkaufen? Aber das ist wohl ein anderes Thema.

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Der Park hat es auf jeden Fall geschafft, dass mir dessen Zukunft nach fast 30 Jahren Treue komplett am Hintern vorbei geht.

 

Ich meckere ja schon seit vielen Jahren über die Entwicklungen und habe mich damit auch oft unbeliebt gemacht. Aber das übersteigt dann doch alles, was man so erwarten konnte.

 

Mögen sie auf Premium machen und dann mal schauen, wie viele Leute nach diesem Winter noch für Premium zahlen...

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Kann mir schon irgendwie vorstellen, wie sich diese Strategie, so wie sie sich jetzt abzeichnet, entwickelt hat und welche Beweggründe dahinter stehen. Man hat die begrenzte Fläche, sehr gute Rides und Essen, recht gute Shows und Weltklasse Theming und möchte dies mit gesteigerter Exklusivität koppeln. Mit dieser Exklusivität geht zwangsläufig auch eine gewisse Ausgrenzung einher. Die Frage ist, passt die Strategie in die aktuelle Zeit - also 2022,23,24- es ist nicht mehr 2019. Auch bei einer hochpreisigen Premium-Strategie müssen sich genügend Menschen finden, die entsprechende Angebote nutzen - und auch nicht nur in den Sommerferien und um die Weihnachtstage herum. Wer genau hingeschaut hat, konnte sehen: die Mail kam von erlebnis@ und nicht von club@ - den gibt’s ja auch nicht mehr. Könnte mir tatsächlich vorstellen, dass eine komplette Neugestaltung des Shop-Systems ansteht und sich dort dann bald unterschiedlichste Erlebnis-Pakete konfigurieren und buchen lassen - so wie sie es ja schon ansatzweise mit Rookburgh/Charles Lindbergh und dem Ling Bao machen. Habe in den letzten Jahren auch die häufigeren Besuche sehr genossen und ähnlich wie es @TOTNHFanauch schon einmal geschrieben hat diese Besuche dafür genutzt um mit schwereren Zeiten besser umgehen zu können. Wirklich schade, dass die Zeiten momentan herausfordender denn je sind, aber die Auszeiten, die wir alle so lieben, zumindest in Brühl, eher rar geworden sind.

Edited by PhantaRob (see edit history)
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vor 3 Stunden schrieb Prada79:

Irgendwie war auch alles gut. Man kümmerte sich um seine Fans, es gab Chris Einblicke in den Wintertraum, insgesamt wirkte alles ein bisschen amateurhaft, aber das war man ja gewöhnt und vielleicht hat das ja sogar das PL groß gemacht. Immer der sympathische und leicht verpeilte Nachbar der Region, der Underdog, der doch irgendwie oben mitspielt.

 

Besser hätte man es echt nicht sagen können. Good old times. Wünsche mir die Zeiten zurück, wo Spekulationen über Die Wand der Hauptbrennpunkt waren.

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vor 11 Stunden schrieb Prada79:

Und ein letztes Wort zu den tollen neuen Angeboten in der Mail: Ich glaube nicht, dass da was kommt. Für mich klingt das genauso wie die tollen Aktionen, die es für die Clubkarte geben sollte. Und wenn was kommt werden das komplexe Arragements sein. Fürs uns ist das nichts.


Mich ärgert unter anderem auch, wie es formuliert ist:

 

Daher setzen wir uns derzeit ausführlich damit auseinander, diesbezüglich neue Lösungen zu entwickeln

 

Man kann semantisch trefflich darüber streiten, ob statt „wir entwickeln zurzeit neue Lösungen“ lieber „wir setzen uns damit auseinander, zu entwickeln“ zu schreiben, bedeutet „wir überlegen noch, ob wir überhaupt etwas Neues machen“.

 

Aber auf jeden Fall stellt sich mir aber die Frage: Wo sind denn diese Angebote? Warum wird da noch entwickelt? Der Verkauf von Clubkarten ist schon vorletztes Jahr eingestellt worden und die Auskunft, dass der Club voraussichtlich nicht fortgeführt wird, hat man im Gästeservice zuletzt schon seit einem Jahr bekommen - also massig Zeit für Entwicklungen!

 

Aus negativer Erfahrung mit den nie in die Tat umgesetzten Ankündigungen bei Hotelangeboten und Club-Events halte ich solche nichtssagenden Aussagen des Parks mittlerweile grundsätzlich für Hinhaltetaktik und lasse mich nur noch von sichtbaren Fakten überzeugen.

Edited by Dingens (see edit history)
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