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Gast

Die Sache mit der Erweiterung...

Empfohlene Beiträge

und die aktuelle Schiene mit Thrill und Theming weiter ausbauen.“

 

Naja. Also die mit dem Theming ganz sicher, die mit dem Thrill würde ich aber nach FLY erstmal nicht weiter ausbauen. Ein EP-West als kleiner Ableger macht nur Sinn, wenn er eigenständig Geld verdient. Am meisten Geld verdiene ich, wenn die parkbesucher auch übernachten. Es zählt als das beste Gesamtangebot. Würde man jetzt beispielsweise (völlig fiktiv!!!) die Therme Erding direkt neben das Phantasialand bauen (also quasi das was in Rust gerade schon passiert), würde man auch Kurzurlauber anziehen, die sich nicht für einen Freizeitpark interessieren. Man würde aber auch welche anziehen, die sich eigentlich nicht für so einen Park interessieren, aber wenn er schonmal nebenan ist vielleicht doch reingehen.

ausserdem würde man Leute anziehen, die sich freuen dass alles an einer Stelle angeboten wird und es es auch noch ne alternative zu (künftig) Rust gibt. Immer das gleiche wird ja auch langweilig.

man würde Familien, Rentner, aber auch Firmen für Tagungen ziehen. Bei einer Tagung ist normalerweise die ganze Alterstruktur vertreten. Wenn ich mir meinen kollegenkreis hier so ansehen, würde man da eher mit mäuseschiessen und ner Baumstamm-Wasserhahn punkten  als mit „FLY“ oder Taron. Andererseits fänden den Marktplatz vor der Taverne in Klugheit alle super. Reduziert man also das Phantasialand auf einige wenige Attraktionen, die richtig gut gemacht s Ne und vielleicht alle Bereiche abdecken und baut dazu ein super resort, sollte es das doch sein.

die Thrill-Fraktion kann dann nach Rust, Polen oder sonstwohin fahren, da dürfte die Mehrzahl Tagesbesucher mit überschaubarem Budget sein (Ausnahmen bestätigen die Regel), also meines Erachtens für das Gesamtbild eher zu vernachlässigen. In einem ner Fachzeitschrift für die geilste und heftigste Achterbahn der Welt gelobt zu werden füllt keine Hotels mit Tagungsgästen und Familien.

 

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und die aktuelle Schiene mit Thrill und Theming weiter ausbauen.“

 

Naja. Also die mit dem Theming ganz sicher, die mit dem Thrill würde ich aber nach FLY erstmal nicht weiter ausbauen. Ein EP-West als kleiner Ableger macht nur Sinn, wenn er eigenständig Geld verdient. Am meisten Geld verdiene ich, wenn die parkbesucher auch übernachten. Es zählt als das beste Gesamtangebot. Würde man jetzt beispielsweise (völlig fiktiv!!!) die Therme Erding direkt neben das Phantasialand bauen (also quasi das was in Rust gerade schon passiert), würde man auch Kurzurlauber anziehen, die sich nicht für einen Freizeitpark interessieren. Man würde aber auch welche anziehen, die sich eigentlich nicht für so einen Park interessieren, aber wenn er schonmal nebenan ist vielleicht doch reingehen.

ausserdem würde man Leute anziehen, die sich freuen dass alles an einer Stelle angeboten wird und es es auch noch ne alternative zu (künftig) Rust gibt. Immer das gleiche wird ja auch langweilig.

man würde Familien, Rentner, aber auch Firmen für Tagungen ziehen. Bei einer Tagung ist normalerweise die ganze Alterstruktur vertreten. Wenn ich mir meinen kollegenkreis hier so ansehen, würde man da eher mit mäuseschiessen und ner Baumstamm-Wasserhahn punkten  als mit „FLY“ oder Taron. Andererseits fänden den Marktplatz vor der Taverne in Klugheit alle super. Reduziert man also das Phantasialand auf einige wenige Attraktionen, die richtig gut gemacht s Ne und vielleicht alle Bereiche abdecken und baut dazu ein super resort, sollte es das doch sein.

die Thrill-Fraktion kann dann nach Rust, Polen oder sonstwohin fahren, da dürfte die Mehrzahl Tagesbesucher mit überschaubarem Budget sein (Ausnahmen bestätigen die Regel), also meines Erachtens für das Gesamtbild eher zu vernachlässigen. In einem ner Fachzeitschrift für die geilste und heftigste Achterbahn der Welt gelobt zu werden füllt keine Hotels mit Tagungsgästen und Familien.

 

 

Tippfehler sind der Autokorrektur des iPhones geschuldet und mit einem Schmunzeln hinzunehmen und fördern die Aufmerksamkeit 🙂

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Ich weiß nicht, warum so viele glauben, dass das PHL unbedingt in die Liga von Europapark und Efteling, oder gar Disney/Universal aufsteigen müsse, um nicht unterzugehen. Es gab mal einen "Welt"-Artikel mit dieser Tendenz, aber einige Fakten widersprechen dessen Darstellung. In diesem interessanten Artikel (mehrere Teile) wird dargestellt, dass viele kleine Parks profitabler sind als große, und dass gerade die Superparks vor allem auf politische Unterstützung und Subventionen bauen:

 

http://www.theparkdb.com/blog/the-business-of-theme-parks-part-ii-how-much-do-they-cost-and-earn/

 

Deshalb gehe ich davon aus, dass das PHL wirtschaftlich ein kerngesunder Park ist. Es muss nicht bis ins Unendliche wachsen, sondern nur vorwärts gegen den Strom schwimmen, um nicht abgetrieben zu werden. Die regionalen Besucher sind immer noch eine feste Basis. Natürlich machen die Druck, um aus der Enge wenigstens etwas auszubrechen - etwas Show gehört da immer dazu.

 

Eine Übernahme durch andere erscheint mir fraglich, wenn es nicht wirklich eine handfeste Krise gibt und der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht. Wenn ich das Verhalten der Löffelhardts beobachte, die Geheimniskrämerei, die Hetzjagd auf unerwünschte Fotos, den insgesamt sehr restriktiven Umgang mit Öffentlichkeit und Fans, dann hab ich den Eindruck, die betrachten den Park, zumindest alles hinter den Kulissen, als so privat wie ihr Schlafzimmer.

 

Mit der extremen Verdichtung haben sie eine Alleinstellung; es ist einer der wenigen Parks, der keine Transportmittel braucht, um die Leute herumzufahren ("Park der kurzen Wege").

 

Was die ruhigen und Familienattraktionen, vor allem solche mit viel Aufnahmekapazität, zahlen- und zeitmäßig, angeht, muss die Zukunft mehr zeigen: GR und HT haben ja nicht nur hohe Kapazität, sondern beschäftigen Besucher auch für rund 8 Minuten, im Gegensatz zu 1-2 Minuten bei den neueren Achterbahnen und MC. Klassische Darkrides und Puppenshows verschwinden, dafür gibt es andere, stärker interaktive Arten von Familienattraktionen, wie MaC, Hotel Tartüff und Wakobato (das zumindest interaktiv sein sollte). Ich vermute mal, dass es mehr in dieser Art geben wird, wenn GR, HT und Temple weichen müssen. Derzeit hat der Park ein kritisches Übergewicht an Thrill-Attraktionen, wo er für andere Besucher unattraktiv zu werden droht, die mehr auf reine Immersion stehen - vor allem, wenn HT und GR nicht mehr als wichtige Attraktionen dargestellt und behandelt werden.

 

Aufgabe der "Kapazitätsmonster" ist es auch, als Puffer zu dienen: GR, Temple und HT mögen bei wenig Betrieb kaum genutzt werden, aber an vollen Tagen sorgen sie dafür, dass Leute nicht nur frustriert 2 Stunden bei Black Mamba, Taron, MaC & Co anstehen müssen. Das Ende der Colorado sehe ich auch in fernerer Zukunft, aber nach ca. 30 Jahren stehen Achterbahnen potentiell zur Disposition - es könnte also schon nach GR und Temple/HT soweit sein, wenn man für Abriss und Neubau 3 Jahre rechnet. Wenn es mit der Erweiterung klappt und man nicht mehr diesen Abrisszwang hat, kann sie natürlich auch noch länger "leben", solange die Wartungskosten nicht zu hoch werden oder die technischen Standards zu veraltet sind. Bislang ist sie, trotz höheren Alters, immer noch eine wichtige Attraktion des Parks geblieben.

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Sehr guter Hinweis. Ich habe das in meinen Beiträgen auch nicht genug differenziert, deshalb zur Vollständigkeit:

 

Es ist zwar etwas heikel solche Aussagen zu formulieren ohne das Zahlenwerk zu kennen, aber du hast Recht: um den laufenden Betrieb zu sichern, macht es nicht den Eindruck als müsste der Park erweitern. Die Besucherzahlen sind seit Jahrzehnten scheinbar stabil um die  2 Mio Marke , es handelt sich um einen der ältesten, bekanntesten und besucherstärksten Parks Deutschlands, die Einnahmen sind da und bei ordentlicher Betriebsführung - und davon ist bei 50 jährigen Bestehen auszugehen - dürfte der Park nicht in Schwierigkeiten geraten. Ein Stein im Brett, ein Selbstläufer. 

Jetzt kommt das große "Aber": Der Park investiert in einem so hohen Volumen und über einen so einen langen Zeitraum, dass man nicht davon ausgehen kann, dass es alleine um Absicherung der Marktposition geht oder "normale" Innovation. Es sind ja nicht nur die EP-Fanboys, die sich fragen, ob das Phantasialand den Goldtopf am Ende des Regenbogens gefunden hat. Auch ohne Fanbrille kann man erkennen, dass spätestens seit 2012 (für mich schon seit 2006) die Projekte in Brühl eine finanzielle  Dimension erreicht haben, die die der Parks mit ähnlicher Besucherzahl deutlich übersteigen und sogar Parks überbieten, die eigentlich komplett außer Reichweite liegen. DESHALB ist der Wachstum notwendig. Ansonsten stellt sich die Frage warum es nicht alle so machen. Beim Toverland würde doch auch keiner widersprechen, dass die vielen Projekte der Vergangenheit dazu dienen den Park wachsen zu lassen.

Natürlich wird die Finanzplanung vorm Attraktionsbau gemacht, Herr Löffelhardt wird schon wissen wie er all das bezahlen will. In einem meiner ersten Beiträge in diesem Forum habe ich schon fabuliert wie das alles funktionieren kann: angefangen beim niedrigen Leitzins; über Geldreserven, die eigentlich für die Erweiterung gedacht waren bis hin zum Verkauf des Mirabilandia durch Löffelhardt sen. (so viel zum Thema: Parks kaufen andere Parks). Trotzdem investiert man nicht in dem Maße um auf der Stelle zu treten, das würde mich doch sehr stark wundern.

Nur unter dem Kontext der deutlich gestiegenen Ambitionen kann der Park nicht so klein bleiben wie er ist, ansonsten läuft er natürlich wie geschnitten Brot.

 

Aber dein Hinweis mit dem Artikel, dass kleinere Parks anscheinend einfacher sind profitabel zu halten ist wichtig! Denn es zeigt welches gewaltige Risiko mit gestiegener Ambition verbunden ist. Stimmt die Auslastung nicht, endet das schnell im Fiasko (schöne Grüße ans Ex-Warner Bros. Movie World). Obwohl man dazu sagen muss, dass der Artikel sich mit "großen Parks" auf die Mega-Parks von Disney und Universal bezieht mit Billionen(!) US Dollar Entwicklungskosten. Natürlich haben diese Parks viele höhere Overheads (insb. Hotels), die erstmal getilgt werden müssen. Ich bin mir noch nicht mal sicher ob das PL mit 200 - 500 Millionen USD Umsatz die im Artikel genannte Definition eines regionalen Parks erfüllt; dass der durchschnittliche Parkbesucher im PL den Doppelten (unrabattierten) Parkeintritt umsetzt finde ich trotz Querfinanzierung durch Gastronomie, Hotel- und Eventgäste etwas sportlich. Dem entgegengesetzt sind ja auch Rabattaktionen, Jahrespässe, Kindertickets, Selbstversorger etc... Schwierig zu bewerten so ganz ohne Infos. Zuletzt will ich auch noch darauf hinweisen, dass der im Artikel genannte ROI ein relativer Wert ist. Wenn Disney bei einem Investitionsvolumen von 4 Billion USD, 2% Return on Investment macht, verdient der Konzern 80 Mio. USD. Ein kleiner Park mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. USD, aber einem ROI von 25% verdient "nur" 5 Mio Dollar. Und dann interessiert am Ende reichlich wenig, dass die 75 Mio Mehrgewinn mit viel höherem Kapitaleinsatz generierte wurde. Gewinn ist Gewinn. Das ist in der Filmbranche genauso.

bearbeitet von Philicious (Änderungen anzeigen)

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vor 23 Minuten schrieb TOTNHFan:

Hm, wäre es nicht schlau jetzt nochmal Druck zu machen mit der Begründung "uns geht der Platz für Besucher aus ?" Siehe die Parkplatz und Wartezeitensituation heute.

Naja - es geht der Platz für die Autos der Besucher aus..

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Interessant wäre mal ob die Öffnungszeiten verlängert werden und wenn ja, wie lange.

wäre ja dann wohl mal der richtige Tag für 22 Uhr.

wenn um 20 Uhr alle gehen ist man eh vermutlich erst um 23 Uhr auf der Autobahn 😉

wenn die Shuttlebusse keine gesperrte Spur benutzen dauert es Wochen die Leute wieder zu den Parkplätzen zu bringen...

bearbeitet von Volker
Autokorrektur Problem Telefon (Änderungen anzeigen)

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Am 20.8.2018 um 13:11 schrieb PhantaDad2017:

 

Deshalb gehe ich davon aus, dass das PHL wirtschaftlich ein kerngesunder Park ist. Es muss nicht bis ins Unendliche wachsen, sondern nur vorwärts gegen den Strom schwimmen, um nicht abgetrieben zu werden. Die regionalen Besucher sind immer noch eine feste Basis. Natürlich machen die Druck, um aus der Enge wenigstens etwas auszubrechen - etwas Show gehört da immer dazu.

 

Das denke ich auch, keine Bank würde sonst dem PHl soviel Geld leihen, wenn man nicht davon ausgeht, dass der Park weiterhin gut läuft, auch ohne Erweiterung.

 

Was keiner hier kennt, sind die Betriebskosten der einzelnen Attraktion.

Desto weniger man hat, desto geringer😀

Und es reichen immer 5 Top Attraktion um genügend Besucher im Park zu haben.

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vor 3 Stunden schrieb Volker:

Interessant wäre mal ob die Öffnungszeiten verlängert werden und wenn ja, wie lange.

 

Jein...

App zeigte weiterhin an, dass der Park um 20:00 Uhr schließt, aber die Wartebereiche waren etwas länger geöffnet als sonst.

Colorado, Tikal, Mamba, Wellenflug bis 20:15 Uhr und MC und ein paar andere bis 20:00 Uhr, wenn ich mich recht entsinne.

Alles habe ich mir aber nicht gemerkt.

 

 

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Frage des Tages:

 

Muss man sich für die Verwirklichung seiner Projekte eigentlich auch mit der Quadriga aus Angelverein, Kleingärtnern, Anwohnern und Naturschützern herum schlagen, wenn man le President auf seiner Seite hat?

 

https://www.coasterfriends.de/forum/24-top-news/998-europapark-plant-gondelbahn-nach-frankreich.html

9544614d1541543028-575-x-320-kopie.jpg

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Ich glaube es war taktisch wirklich sinnvoll, dass man die Ankündigung so früh rausgehauen hat. Zumindest die Politik kann sich da nicht mehr erlauben dagegen zu stimmen. Aber in Rust hat man die Situation auch generell viel besser im Griff. 

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vor 20 Minuten schrieb Joker:

Ich glaube es war taktisch wirklich sinnvoll, dass man die Ankündigung so früh rausgehauen hat. Zumindest die Politik kann sich da nicht mehr erlauben dagegen zu stimmen. Aber in Rust hat man die Situation auch generell viel besser im Griff. 

Anmerkung: Markierung wurde von mir vorgenommen.

 

Was aber auch einer nicht mit Brühl vergleichbaren und völlig anderen Situation geschuldet ist. 🍎🍐

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Hmm. Grundsätzlich ne lustige Idee und die richtigen Leute hat man auch direkt an Bord geholt.

aber wo ist der wirklich Sinn dahinter?

ist das Personal im HoGa-Gewerbe in Frankreich billiger? Geht denen evtl in Rust vielleicht langsam der Platz aus?

verkehr hin oder her, aber ne Seilbahn kostet ja nun auch ein paar Euro.

ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll.

mal abwarten.

vielleicht sollte man den Phantasialand Express wieder auferstehen lassen und ein schickes Hotel und nen neuen großen Parkteil in irgendeiner entspannten Nachbarstadt bauen. Aber die Diskussion hatten wir ja schonmal. Euskirchen würde sich anbieten, da steht zumindest schönmacht ein schickes Thermalbad dem aber noch ein gutes Hotel und diverse rutschen fehlen...

 

 

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vor 51 Minuten schrieb FreddyFox:

Anmerkung: Markierung wurde von mir vorgenommen.

 

Was aber auch einer nicht mit Brühl vergleichbaren und völlig anderen Situation geschuldet ist. 🍎🍐

 

Da stimme ich dir zu. Ich will auch gar nicht direkt vergleichen, es fällt nur auf, dass der Europa-Park alles viel medienwirksamer inszeniert und davon profitiert. Vielleicht wäre das auch eine Idee für das Phantasialand.

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vor einer Stunde schrieb GloWi:

Ich denke mal nach der Aktion im Hambacher Forst wird der Park erstmal eine Weile die Füße still halten zum Thema Erweiterung

 

Bei dem Hambacher Forst geht es primär erstmal um die Sinnlose Verbrennung von Braunkohle und um einen Beitrag für den Klimaschutz.

 

Wobei die Wälder nicht mit einander vergleichbar sind. Der Hambacher Forst ist glaube ich wesentlich aelter.

 

Mein Vorschlag, für jeden 1m2 Abholzung, müssen 2m2 neu sinnvoll angelegt werden.

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Zum Thema Hambacher Forst hatte ich im Hinblick auf die Erweiterung aucr h schon den Schreibstift im Anschlag, hab es dann aber sein gelassen und mache das jetzt mal anders und frage in die Runde: "Denkt ihr, dass das Thema "Hambi" eine Auswirkung auf das Phantasialand hat?"

 

So wie @GloWi es auch sieht, scheint es ja naheliegend zu sein, dass das ganze Thema nur negativ für eine Phl-Erweiterung sein kann. Auf der anderen Seite, hat es aber auch etwas von Äpfel mit Birnen vergleichen:

- Hambacher Forst ist 220 ha groß, das Areal Ententeich 12. 

- Hambacher Forst wird für den (vermeintlich) nicht nachhaltigen Energieträgerabbau gerodet; der Ententeich zum Fortbestand / Wachstum eines Privatunternehmens welches in der Region Aushängeschild ist.

-  Hambacher Forst ist aufgrund seiner Größe eher als schützenswertes Ökosystem erkennbar als ein Grünstreifen an der Autobahn...

 

Wie ihr seht, bin ich schon der Meinung, dass der Kampf fürs Phantasialand argumentativ nicht verloren wäre. Emotional vielleicht schon, weil man durch die Ereignisse der letzten Wochen im Sinne des Naturschutzes sensibilisiert ist, obwohl ich auch hier anmerken möchte, dass die Gesellschaft auch nur ein begrenztes Verständnis für Woodstock-Proteste im Wald hat. Wenn man das Thema jetzt nochmal auf den Tisch holt und diesem eine voraussehbar hysterische Antwort seitens der Naturschützer folgt, könnte ich mir zumindest vorstellen, dass wenn man die Situation Machiavelli-like ausspielt, die allgemeine Sympathie, die es für den militanten Aktivismis in Natursachen zu geben scheint, auch ins Gegenteil kippen lassen kann. Nicht unbedingt die feine englische Art, aber wer glaubt Diskussionen um Naturschutz unemotional führen zu können, der sollte in letzter Zeit eines besseren belehrt worden sein.

bearbeitet von Philicious (Änderungen anzeigen)

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